Pressematerial

11 | 07 | 2011

Anglizismen-Glossar wird teilweise kostenpflichtig

Geschrieben von um 16:19 Uhr

Ramona Hapke versteckt ausgesuchte Beiträge auf anglos.de ab sofort hinter einer Paywall. Mit dem Bezahlmodell will die freie Journalistin die Weiterentwicklung des Anglizismen-Glossars finanzieren.

Geschützte Newsbeiträge zu sprachrelevanten Themen sowie englische Begriffe und deren Erläuterungen erscheinen in der Kategorie “specific” . Um Zugriff zu diesen Artikeln zu erhalten, müssen Nutzer derzeit einen Paketpreis von lediglich 10 Euro entrichten. Sie zahlen bequem per PayPal und haben sofort nach Zahlungsabschluss Zugriff auf geschützte Inhalte für die Dauer eines Jahres. Eine Mitgliedschaft ergibt sich daraus nicht.

Ramona Hapke füllt das Paket mit neuen Beiträgen auf. Künftig sollen neben Texten auch Interviews in Form von Audiobeiträgen u. ä. hinter der Paywall abrufbar sein.

“Meine redaktionelle Arbeit muss monetarisierbar sein, um anglos.de weiterzuentwickeln”, begründet Hapke die Entscheidung. Mit Werbung sei in einer kleinen Nische kein Geld zu machen. Hapke räumt ein, dass der Gratiskultur nur schwer etwas entgegenzusetzen sei. Doch immer mehr Nutzer seien laut diverser Studien und Meldungen bereit, für digitale Inhalte Geld zu bezahlen. “Der individuelle Mehrwert ist für anglos.de gegeben”, zeigt sich Hapke zuversichtlich.

Für die Sprach-Recherchen will sich Ramona Hapke wieder mehr Zeit nehmen, weil Menschen angesichts der zunehmenden Masseninhalte nach redaktioneller Qualität suchen. Mit anglos.de bedient die Medienarbeiterin das Thema Anglizismen auf eine ganz besondere Art: Sie hält den Nutzern der deutschen Sprache den Spiegel vor und regt zu Diskussion und Nachdenken an.

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